Meine Welt besteht nur aus gelösten und ungelösten Problemen. Aus den einen kann man lernen, die anderen fordern einen heraus, bringen einen voran.
Wer Probleme als etwas Schlechtes ansieht, hat nicht verstanden, welche Chancen sie bieten. Eine Welt ohne Probleme wäre schrecklich. Langweilig. Einsam. Stillstand. Wer keine Veränderung will und lieber bestehende Probleme akzeptieren möchte als sich die Mühe zu machen, sie zu lösen, macht sich selbst das Leben unnötig schwer. Wer vor einem scheinbar unlösbaren Problem steht, der sollte sich nach Lösbaren umsehen. Oft gelangt man über Umwege leichter ans Ziel.
Probleme muss man nicht alleine angehen. Kommunikation ist hier der Schlüssel. Wer durch einen Berg einen zweiten parallelen Tunnel treibt, weil er der größere, bessere Pionier sein will als derjenige, der am ersten arbeitet, verschwendet Ressourcen. Nicht Wettkampf sollte der Antrieb sein, sondern Erfolg. Ein Team ist gemeinsam immer der beste Pionier.
Ich bin ein unerschütterlicher Optimist: Es wird immer Probleme geben. Und wir werden sie alle lösen und damit wieder neue Probleme zum Lösen finden. Das liegt nicht immer (aber auch) daran, dass man selbst neue Probleme schafft, oft erkennt man sie nämlich auch erst, wenn man durch das gelöste Problem nicht mehr abgelenkt wird.
Das ist Fortschritt.
Der Anspruch steigt.
Die Welt wird besser.
Wie schön, dass man ein Teil davon ist.