Reformationstag – Es wird Zeit …

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Reformiere – Es ist Reformationstag.

Der 31. Oktober wird hier im schönen Brandenburg als Feiertag begangen. Für mich ist das immer ein guter Augenblick, darüber nachzudenken,

  • ob alles läuft, wie es laufen sollte
  • ob ich das Ziel aus den Augen verloren habe
  • ob ich noch das tu, was ich eigentlich tun wollte
  • warum Dinge so bleiben sollten, wie sie sind.

Denn es ist Reformationstag. Es ist der Tag, an dem an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert wird. Ein Augenblick unserer Kultur des Umbruchs und auch irgendwie das Ende des finsteren Mittelalters. 🙂
Nun würde ich es natürlich nicht wagen (oder etwa doch?), so manche Firma ob ihres digitalen Reifegrades und der digitalisierten Prozesse im finsteren Mittelalter zu verorten. Jedoch scheint es mir angebracht für eine Renaissance in dieser Beziehung zu werben.

Es geht um die Neuordnung (Refomieren) der Dinge, Deiner Prozesse und Abläufe in Deinem Unternehmen. Gerade habe ich mit einem CIO eines großen deutschen Unternehmens gesprochen, der meinte, dass „seine Leute“ alles soweit durchdigitalisiert und automatisiert haben, dass sie sich nicht mehr trauen, etwas zu verändern, weil sie einfach nicht mehr durchblicken …

„Wir haben jede Ausnahme, jeden Winkel, alle Details komplett durchdigitalisiert – jetzt blickt keiner mehr durch und niemand traut sich mehr, etwas zu verändern.“ (CIO aus Deutschland)

Ich frage mich auch selbst, was ist wirklich notwendig? Gilt auch bei der Digitalisierung das Pareto Prinzip und ist weniger vielleicht mehr? Das hehre Ziel, das ich selbst zur Gründung der GentlemenGroup ausgab: „Ich will, dass wir das gesamte Unternehmen komplett durchdigitalisiert haben“ ist wahrscheinlich ziemlich dämlich und blauäugig. Denn wenn alles in Prozesse gegossen und digitalisiert ist, ist auch alles starr, unabänderlich und quasi in Stein gemeißelt. Auf der anderen Seite weiss ich und „predige“ das auch schon seit langem, ist unsere Welt im Wandel. Sie wandelt sich so schnell, wie wir es noch nie erlebt haben. Ist da Durchdigitalisierung überhaupt die Antwort?

Wie speziell ist denn mein Unternehmen? Natürlich ist mein Unternehmen einzigartig, keiner ist wie wir? Niemand sonst, macht die Dinge, wie wir sie tun …

Was Dich gleich macht: Keiner ist wie Du – oder jeder ist einzigartig, darin sind wir gleich.

Am Ende lieferst Du mit Deinem Unternehmen Ware aus – oder Mehrwerte. Von A nach B und reicherst das Ganze mit Deiner speziellen Zutat oder Soße an. Du stellst Mitarbeiter ein und entlässt sie wieder. Sie bekommen Berechtigungen und ihnen werden Berechtigungen wieder genommen (Ach nee – das sollte nur passieren, meistens wird das vergessen). Und Deine Mitarbeiter wechseln vielleicht von einem Aufgabenbereich in einen anderen. Und Du bezahlst Gehälter, schreibst Rechnungen (hoffentlich) und bezahlst Rechnungen (hoffentlich auch). Du bekommst Lieferungen und Du versendest Dinge. Es werden Dinge erworben und wieder entsorgt.

Mann – wenn ich mir das so ansehe … kein Unternehmen ist wie meins. 🙂

Aber wir haben das Spezielle – diesen speziellen Weg – in unserer Arbeitsweise. Niemand sonst tut dies und deswegen ist das bei uns anders.

Und ich stimme Dir zu: Ja, es ist anders, es ist speziell. Ist es auch gut? Besser? Am besten? Macht es den Unerschied? Oder kostet es einfach nur Geld, einzigartig zu sein?

Ich beschreibe gerade für unsere Zertifizierungen in ISO 9001 und ISO 27001 unsere Prozesse. Und – ich bin ja faul – ich frage mich unentwegt, warum gibt es keine Standardprozesse, die ich nehmen kann und ich erweitere die nur noch um meine Spezialabwandlungen.

Vielleicht ist das der Grund, warum wir unsere Expertise in sogenannte Skillz im ESM und IAM Umfeld und Best Practises gießen. Das gibt uns die Möglichkeit, Dir Wissen zu vermitteln und das bisschen Spezialität Deines Unternehmens einfach nachzurüsten.

Ich bin ja auch im Rahmen Identity-Management schon sehr lange unterwegs. Und ich stell mal diese These in den Raum: Im Identity Management gibt es doch eigentlich nur Joiner – Mover – Leaver. Und es gibt 3,5 Genehmigungsverfahren:

  1. Mach doch einfach – es wird sowieso alles dokumentiert.
  2. Das muss jemand in der Hierarchie genehmigen (oder sein Vertreter).
  3. Es müssen mehrere in gewisser Reihenfolge genehmigen.
  4. (also 3,5) Genehmigen und Informieren.

Fertig – die ganze Magie in einem Absatz. Und dann noch angrenzende Bereiche, wie Dateneigentümer oder DataOwner, Priviliged Account Management (PAM), Passwort Reset und Reporte und Rezertifizierung.

Irgendwie komme ich mal wieder vom Hölzchen auf’s Stöckchen …

Wenn ich jeden Mist digitalisiere, dann habe ich am Ende digitalisierten Mist …

… wie man oben beim CIO sieht. Ich glaube, es ist besser, nicht jede Variante und jede Ausnahme in einem digitalen Prozess nachzubilden. Für die Ausnahmen kann immer noch ein Mensch raufschauen. Denn merke: Die letzten 5% Digitalisierung kosten weitere 200% des Projektes. Und da wäre es schlauer, bevor man alles einbaut und möglicherweise sogar Systeme bis dahin verbiegt, dass Upgrades schwierig bis unöglich werden, einen Augenblick innezuhalten. Kurz das Ende im Sinn zu behalten und dann zu entscheiden, es nicht zu tun. Lass es besser.

„Die letzten 5% Digitalisierung kosten weitere 200% des Projektes.“ (Christian)

Am Ende – ob Du bereits vollautomatisert bist und dadurch erstarrst oder gar nicht automatisiert bist und dadurch erstarrst – ist es Zeit für Reformation. Denn so kann es ja nicht bleiben. Es muss mal geordnet werden – neu geordnet. Das, was überflüssig ist, muss raus, das, was Dich weiterbringt muss rein. Aber was ist richtig? Wie soll es sein? Martin Luther ist mit seiner Reformation fast auf dem Scheiterhaufen gelandet. Nur weil er eine Lobby hatte, die Luther für ihre Zwecke benutzen konnten, hat er überlebt, hat die Reformation der Kirche ihren Lauf genommen. Es gab Inquisitoren, die ihn töten wollten – und viele andere, die quasi Popcorn essend gespannt waren, wie diese Geschichte wohl ausgehen würde.

Also lieber doch nichts ändern. Na toll, da habe ich mich ja schön in eine Sackgasse geschrieben …

Am Ende musst Du das für Dich selbst entscheiden: Bist Du zufrieden? Kannst Du Deine Ziele erreichen? Sind Deine Mitarbeiter zufrieden? Sind Deine Kunden zufrieden – also die internen Kunden?

Läuft nun alles, wie ich es will? Habe ich das Ziel aus den Augen verloren? Ich glaube ich muss mein Ziel neu definieren. Weg von 100% – hin zu: Wann ist genug digitalisiert und welche Daten möchte ich auswerten oder brauche ich zur Unternehmenssteuerung. Digital sind wir kein Jahr alt und schon reif für eine Reformation. Ich persönlich möchte mich gerade auch neu erfinden, denn unsere Welt ist im Wandel und ich bleibe gerne vorne dabei. Ich weiss noch nicht genau wie – da ist nur diese Ahnung …

Es ist Reformationstag.

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    Im dynamischen Prozessmanagement ist es oftmals notwendig, Aufgaben zu erstellen und unmittelbar darauf bezugnehmende E-Mails zu versenden. Der Vorgang lässt sich wie folgt strukturieren:  Aufgabenerstellung: Eine Benutzeraufgabe wird hinzugefügt, um den Prozess zu initiieren. Datenobjektintegration: Ein neues Datenobjekt vom Typ „BpmWorkItem“ wird erstellt, das Datenflüsse sowohl vom initialen Grenzereignis als auch zum E-Mail-Ausgang verarbeitet. Nachrichtenereignis: Ein Ereignis des Typs „Nachricht“ wird eingeführt, das den Datenfluss vom Datenobjekt erhält. Zeitliches Grenzereignis: Ein Grenzereignis vom Typ „Zeit“ wird implementiert, welches den Datenfluss zum Datenobjekt steuert und einen Sequenzfluss zur E-Mail-Auslösung sendet. Die eingeführten Elemente und deren Verknüpfungen sollten der im Bild dargestellten Struktur entsprechen.     Für das erfolgreiche Anlegen der Aufgabe sind die Parameterdefinitionen wie folgt einzustellen.      Das Datenobjekt „workitem“ wird spezifisch als „BpmWorkItem“ definiert.      Die genaue Konfiguration des Datenflusses vom Grenzereignis zum Datenobjekt kann folgendem Bild entnommen werden.      Die Detailkonfiguration des Grenzereignisses erfolgt gemäß den folgenden Vorgaben. Hierbei ist sicherzustellen, dass das Ereignis nicht unterbrechend wirkt.      Auf dem Reiter „Angehängt an“ muss für das Datenobjekt vom Typ „BpmWorkItem“ speziell der kleine schwarze Pfeil ausgewählt werden. Dieser Schritt ist wesentlich, da er sicherstellt, dass das „workitem“-Objekt während der Prozesslaufzeit erzeugt und dem Grenzereignis zur Verfügung gestellt wird.     Es ist ebenfalls notwendig, die Option „Ist Unterbrechend“ bei dem Grenzereignis zu deaktivieren. Dadurch wird verhindert, dass das Grenzereignis den Prozessfluss unnötig unterbricht.      Für den Datenfluss, der vom „workitem“ ausgeht, sind die Definitionen präzise nach den Angaben in folgendem Bild zu gestalten.      Die Parameter für das Nachrichtenereignis sind entsprechend den folgenden Vorgaben zu setzen.      In der Gestaltung der E-Mailvorlage oder im E-Mail-Body wird abschließend das Objekt „_workitem“ referenziert. Durch diese Referenzierung wird im E-Mail-Text ein direkter Bezug zur Prozessaufgabe hergestellt.    Diese detaillierte Herangehensweise ermöglicht eine klare Verbindung zwischen den Prozessaufgaben und der Kommunikation per E-Mail, was für eine effiziente und transparente Bearbeitung der Aufgaben unerlässlich ist.   

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